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20.09.2018, 13:35 Uhr
Lob von der Staatssekretärin
Andrea Milz trifft gemeinsam mit Kirstin Korte Ehrenamtler im Mühlenkreis
Zumba tanzen, Sommerbad besuchen und mit den Bildungspartnern im DRK-Kreisverband Minden diskutieren: NRW-Staatssekretärin Andrea Milz hat auf ihrer Tour durch den Mühlenkreis gemeinsam mit der heimischen Landtagsabgeordneten Kirstin Korte ganz unterschiedliche Formen des ehrenamtlichen Engagements erlebt.
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte und NRW-Staatssekretärin Andrea Milz
Minden - Gestartet ist sie bei der Mindener Initiative Bildungspartner, einer Gemeinschaft aus Unternehmern und Wohlfahrtsverbänden. In den Räumen der DRK wurde sie vertreten durch Andrea Feyfar von der Autismusambulanz, der Ehrenamtskoordinatorin des DRK Kreisverbandes Minden Petra Bussing-Büscher und Graham Lewis von der DRK Elsa-Brandström-Jugendhilfe. Die Bildungspartner unterstützen sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche in Minden: „Sie kümmern sich um die dazwischen“.

Danach ging es für Kirstin Korte und Andrea Milz in das Mindener Sommerbad, das von zahllosen Ehrenämtern um Kathrin Kosiek betrieben wird. 90 Jahre sei das Bad inzwischen alt und seit 2002 in ehrenamtlicher Hand, erklärte Kosiek den politischen Gästen und nannte die vielfältigen Tätigkeitsfelder des Vereins. „Seit der Saison 2009 bieten wir zum Beispiel bedürftigen Kindern die Möglichkeit, einen Schwimmkurs zu absolvieren, der zu 90 Prozent von einer Stiftung übernommen wird.“

Andrea Milz hörte derweil aufmerksam zu. Die Rheinländerin ist in der NRW-Koalition als Staatssekretärin die Frau für Sport und Ehrenamt und hatte direkt zu Beginn ihrer Amtszeit das Versprechen ausgesprochen, alle Kreise in NRW zu besuchen, um mit den Menschen über Sport und Ehrenamt ins Gespräch zu kommen. „Drei Jahre wird das dauern“, erklärte sie in Minden-Lübbecke. Grund sind die Sitzungen und übrigen obligatorischen Aufgaben, die zusätzlich auf dem Programm stünden.

Die heimische Abgeordnete Kirstin Korte fühlte sich beim Gang über das weitläufige und von Bäumen umrahmte Areal des Sommerbades zwischenzeitig an Kindertage erinnert. „Hier habe ich unzählige Stunden verbracht“, sagte sie im Gespräch mit Andrea Milz. An Sommer erinnerte an diesem Septembernachmittag jedoch insgesamt nicht sehr viel. Kühle Temperaturen und immer mal wieder ein paar kleine Regenschauer lagen über dem Sommerbad. Hochbetrieb herrschte trotzdem. Denn nach dem Ende der überaus positiven Saison für die Zweibeiner ist nun Hundeschwimmen angesagt. „Das wird unglaublich gut angenommen“, erklärte Kathrin Kosiek und habe als positiven Nebeneffekt ein paar Spendeneinnahmen mehr für den Verein. „Eine tolle Idee“, fand Andrea Milz. „Und den Hunden scheint es ja auch großen Spaß zu machen.“

Die Saison 2018 sei aufgrund der warmen Temperaturen sehr gut verlaufen, sagte Kosiek. Und so werde die Besucherzahl von rund 85.000 Personen in den vergangenen Jahren wohl deutlich übertroffen. „Wir hatten vor allem auch deutlich mehr junge Besucher“, so Kosiek. Korte führte dies auf die Studenten in der Stadt zurück, die durch den Campus Minden und das Bochumer Modell in die Region kämen.

Anschließend ging es für die beiden ehemaligen CDU-Fraktionskolleginnen zum TUS Möllbergen nach Porta Westfalica. Dort hatte sich der Kreissportbund ein besonderes Besuchsprogramm überlegt. Wie in ihrer Heimat leitete die Staatssekretärin Andrea Milz, die ausgebildete Trainerin, eine Zumba-Stunde mit der örtlichen Gruppe. Aber auch die Organisatoren ließen sich nicht lumpen, gemeinsam mit Jens Große, Präsident des Kreissportbundes, Helmut Schemann, Geschäftsführer des Kreissportbundes, Fido Gast, der Sportbeauftragte des Kreises und auch die Landtagsabgeordnete Kirstin Korte folgten der Einladung zur 45-Minuten Power Einheit. Damit nicht genug, der Tag endete mit einem Rundgang durch das Vereinszentrum Möllbergen vom TUS-Vorsitzenden Karl-Wilhelm Stolze.

„Egal ob nun die Bildungspartner, der Förderverein des Sommerbades oder der Kreissportbund – alle leisten sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise unglaubliche tolle Arbeit“, sagte Milz. Auch im Gespräch mit dem Mindener Tageblatt bekräftigte sie dies: „Es fällt auf, dass in Westfalen ein besonderer Zusammenhalt besteht und eine große Bereitschaft, sich ohne Vorbehalte zu engagieren.“ Und auch Kirstin Korte fand lobende Worte: „Was diese Menschen leisten, kann Politik nicht in der Form ersetzen.“ Die NRW-Koalition nehme dies sehr ernst, waren sich Milz und Korte einig. Die Staatssekretärin verwies in dem Zusammenhang auch auf das neue Sportstättenprogramm in NRW, das künftig kommen solle. „Das gilt ausdrücklich auch für Sportstätten mit Wasser und Eis“, so Milz.
20.09.2018, 13:42 Uhr
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