CDU Kreisverband Minden-Lübbecke

Jugendliche sollen erleben, welche Chancen eine Lehre bietet

Stärkung der beruflichen Bildung

 Die NRW-Koalition von CDU und FDP will die Verzahnung von Schule und der ausbildenden Wirtschaft voranbringen, damit Schülerinnen und Schülern die Chancen der dualen Ausbildung präsenter sind. Heute hat der Landtag eine gemeinsame Initiative beider Fraktionen dazu beschlossen („Schulen der Sekundarstufe I und II als Partner der dualen Ausbildung weiter stärken und für eine echte Verzahnung der Bildungsgänge mit der ausbildenden Wirtschaft sorgen“, Drucksache 17/15265).
Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Vogt sagt:

„Die Karrierechancen für Azubis waren selten so gut wie heute – der Fachkräftemangel ist massiv, hunderttausende Betriebe in Deutschland suchen händeringend Chefs. Und dennoch wird es immer schwieriger, junge Menschen für die berufliche Bildung zu begeistern. Sie wollen zur Uni – egal, ob das in jedem Fall zukunftsträchtig ist und ihren eigenen Neigungen entspricht. Deshalb wollen wir als NRW-Koalition die Tatsache bekannter machen, dass der Weg zu einem guten Job mit rosiger Zukunft nicht nur über die hervorragenden NRW-Hochschulen führt. 

Ob ein Ausbildungsberuf sie glücklich machen kann, erleben Jugendliche und junge Erwachsene am besten in der Praxis. Deshalb ist uns besonders wichtig, Praxisphasen auszubauen und als Schnittstelle zu einer möglichen dualen Ausbildung weiterzuentwickeln. Zudem wollen wir die Kommunikation der Schulen mit den Berufsinformationszentren intensivieren und Berufsorientierung auch als Modul in der Lehrkräftefortbildung stärker verankern. Die Ausbildung als Möglichkeit muss in den allgemeinbildenden Schulen mehr als bisher mitgedacht und vermittelt werden. Hilfreich sind vor allem direkte Kooperationen von Schulen mit der ausbildenden Wirtschaft. Diese gibt es in NRW durchaus, aber weder flächendeckend noch einheitlich – hier wollen wir durch Best-Practice-Beispiele einen Anstoß geben.“