Grünkohlessen der CDU aus Espelkamp, Rahden und Stemwede: Steffen Kampeter bricht eine Lanze für Europa

Frotheim (ko). »Die Welt wartet nicht auf Deutschland und auch nicht auf Europa«, sagt Steffen Kampeter, Bundestagsabgeordneter für den Mühlenkreis Minden-Lübbecke und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen.

Beim traditionellen Grünkohlessen der CDU Stadtverbände Espelkamp, Rahden, sowie des Gemeindeverbandes Stemwede, machte sich Kampeter mit aller Entschiedenheit für Europa und den Euro und deren Stabilität stark. Etwa 100 CDU-Mitglieder und Interessierte lauschten den Worten Kampeters im Hotel »Im Loh«, Familie Albersmeyer, in Frotheim. »Es gibt keine Alternative.« Kampeter warb in der momentanen Euro-Krise ausdrücklich für Solidarität, ausgehend von Deutschland und Frankreich, um wieder für Ordnung zu sorgen. Er wagte den Vergleich zwischen Minden und Lübbecke. Beide Altkreise seien längst eine Kommune: »Und die Zusammenarbeit läuft.«

Kampeter ging auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ein, als Deutschland und Frankreich die Montanunion gründeten (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl): »Das war die Geburtsstunde Europas«. Heute sei Europa nicht nur Wirtschaftsgemeinschaft, sondern Wertegemeinschaft. Jeder müsse nur vor der eigenen Türe kehren. Deutschland könne auf 60 Jahre Frieden und Freiheit blicken, dies sei ein Grundstock für den Euro. Auf die Weltpolitik blickend, hielt Kampeter die baldigen Wahlen in den USA und China vor Augen, deren Ausgänge Europa, Deutschland und den Mühlenkreis treffen können. Auf die Politik im Kreis eingehend kritisierte Steffen Kampeter den Landrat Dr. Ralf Niermann, der private Patenschaften zum Erhalt des Krankenhauses in Rahden ablehnt. Um die Probleme vor Ort zu lösen, sei man mehr denn je auf private Hände, Köpfe und Brieftaschen angewiesen.

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