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23.08.2018, 12:37 Uhr
„Einblicke in ein bodenständiges Familienunternehmen“
Sommertour: Staatssekretär Oliver Wittke und Ralph Brinkhaus besuchten gemeinsam mit heimischen Christdemokraten die Firma Depenbrock
Irgendwann im Laufe der Präsentation über das Unternehmen tauchte auf der Leinwand ein Bild der Hamburger Elbphilharmonie auf. „Da waren Sie aber nicht beteiligt?“, fragte Ralph Brinkhaus, CDU-Bezirksvorsitzender in OWL, in Richtung von Karl-Heinrich Depenbrock direkt nach. „Nein“, antwortete der Gesellschafter und Geschäftsführer und schob die Begründung gleich hinterher: „Von solchen Prestigeobjekten lassen wir die Finger.“ Fortschritt und Beständigkeit seien die Leitbilder des Bauunternehmens, sagte der Geschäftsführer den politischen Gästen an diesem Morgen im August.
Parlamentarischer Staatssekretär Oliver Wittke MdB (2.v.l.); Bianca Winkelmann MdL (4.v.l.); Karl-Heinrich Depenbrock (6.v.l.); Ralph Brinkhaus MdB und stellv. Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Vertreter der CDU Minden-Lübbecke
Stemwede - Eine Delegation der CDU Minden-Lübbecke um den stv. Kreisvorsitzenden Dr. Oliver Vogt und die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann hatte nun zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium Oliver Wittke (CDU) sowie dem stv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus die Firma Depenbrock am Hauptsitz in Stemwede-Arrenkamp besucht. Anlass war die Sommertour des einstigen Landesverkehrsministers aus Gelsenkirchen: „Im Ruhrgebiet herrscht ja noch viel zu oft der Glaube, Nordrhein-Westfalen höre hinter Bielefeld auf“, sagte Wittke schmunzelnd. Das sollte sich damit ändern.

Beide Gäste aus Berlin zeigten sich beeindruckt angesichts der langen und erfolgreichen Firmengeschichte der Depenbrocks. Seit 41 Jahren ist die Geschäftsführung in vierter Generation in den Händen von Karl-Heinrich Depenbrock. 1175 Mitarbeiter zählt das Unternehmen an 15 Standorten.

Bianca Winkelmann als direkt gewählte Landtagsabgeordnete ging auf die Novelle der Landesbauordnung ein, die Bauvorhaben deutlich entbürokratisiert und damit Wohnungsbau voranbringen soll. „Gerade in Hinblick auf die Großstädte im Land sehe ich da gute Auswirkungen, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken.“ Auch Depenbrock fand lobende Worte, wünschte sich jedoch weniger große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern.
Die Baubranche laufe sehr gut – und sogar teilweise zu gut, stellte Depenbrock klar und wünschte sich deshalb, dass der Staat kontinuierlich fördere statt in Intervallen. Wittke meldete hier gute Nachrichten: „Es gibt immer gewisse Sondereffekte. Aber die Finanzplanung sieht so aus, dass die Mittel für den Bau verstetigt werden.“

Die Bundespolitiker Wittke und Brinkhaus fragten Depenbrock außerdem angesichts eines möglichen Einwanderungsgesetzes, welche Erfahrungen sein Unternehmen bisher mit Arbeitern aus dem Ausland gemacht habe. Das Unternehmen habe beispielsweise ein Programm zur Integration und insgesamt bei den Flüchtlingen sowohl negative, vor allem aber positive Erfahrungen gemacht.

Dr. Oliver Vogt zog als stv. Vorsitzender der CDU im Mühlenkreis ein positives Fazit des Termins: „Das Besondere war heute, dass wir von der Bundesregierung über den Landtag bis hin zu den Kommunalpolitikern im Grunde alle Ebenen vertreten hatten, was den Austausch sehr produktiv gestaltet hat. Danken möchte ich an dieser Stelle der Firma Depenbrock für die interessanten Einblicke in ein typisches, bodenständiges Familienunternehmen unserer Region.“
aktualisiert von Lutz Abruszat, 23.08.2018, 12:46 Uhr
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